Forschungstag auf der Alp Flix 2003
Forschungstag 2003 auf der Alp Flix

Projektleitung

J.P. Müller - Science & Communication GmbH

Quaderstrasse 7 CH-7000 Chur

juerg.paul@jp-mueller.ch

www.jp-mueller.ch

Telefon +41 81 252 09 80

Ein grosses Ziel:
Die Erforschung der alpinen Biodiversität

Das Projekt «Schatzinsel Alp Flix» beabsichtigt, die gesamte Artenvielfalt der Lebensräume zwischen dem Dorf  Sur (Graubünden, Oberhalbstein) und der Tschima da Flix wissenschaftlich zu dokumentieren und in einem zweiten Schritt ökologische Zusammenhänge zu klären. Neben der Forschung bemüht sie sich um die Umsetzung der Resultate und arbeitet eng mit der Bevölkerung, den lokalen Behörden und dem Parc Ela zusammen.

Forscherinnen und Forscher sind immer willkommen!

Möchtest du auf der Alp Flix an einem Projekt mitmachen oder gar ein eigenes Programm durchführen? Lies auf unserer Homepage den Abschnitt Forschung durch und melde dich beim Projektleiter Jürg Paul Müller!

Diverse Arten auf der Alp Flix GartenschläferGartenschläfer (Eliomys quercinus).
Mit Lebendfallen und Spurentunneln wurden auf der Alp Flix 15 Arten von Kleinsäugern (Insektenfresser, Nagetiere, Kleinraubtiere) nachgewiesen.
BuntspechtBuntspecht (Dendrocopos major).
Die Ornithologische Arbeitsgruppe Graubünden (OAG) führte Ende August 2004 eine Fangaktion durch, um die Bedeutung der Alp Flix für den Vogelzug zu erforschen.
BaumweisslingBaumweissling (Aporia crataegi).
Gegen 400 Arten von Tag- und Nachtfaltern stellten die Schmetterlingsforscher auf der Alp Flix fest und schätzten die Gesamtzahl auf etwa 500 Arten.
Caracladus zamoniensisCaracladus zamoniensis Frick & Muff 2009.
Einen deutschen Namen hat sie nicht, die Spinne, welche die beiden auf der Alp Flix tätigen Spinnenforscher neu beschrieben. Sie war allerdings viel früher gesammelt, aber nicht als eigene Art erkannt worden.
ZieralgeZieralge (Mycrasterias rotata).
Anlässlich von zwei Exkursionen in den Jahren 2000 und 2004 entdeckten der leider allzu früh verstorbene Prof. H. R. Preisig und seine Studenten 242 Algenarten, darunter gefährdete Arten und solche, die erstmals in der Schweiz festgestellt wurden.